Haltung zeigen: Für eine demokratische und inklusive Gesellschaft

Sie können in den Zeitungen, Nachrichten und sozialen Medien nahezu täglich verfolgen, wie es um unsere Gesellschaft bestellt ist:

Die Lebenswirklichkeiten der Menschen scheinen sich immer weiter voneinander zu entfernen. Armut und Reichtum nehmen zu, die Ungleichheit der Einkommen ebenso. Trotz großer Integrationsbemühungen wird das Verhältnis von Einheimischen und zu uns gekommenen Menschen vielerorts von Ängsten und Zweifeln bestimmt. Der soziale Zusammenhalt steht in Gefahr und die Diskussionskultur hat nicht nur im geschützten Raum des World Wide Web eine besorgniserregende Abwesenheit von Respekt, Vernunft und klaren Argumenten gefunden.

In dieser Situation gilt es, Haltung zu zeigen. Die Diakonie Hessen setzt sich für ein gelingendes Zusammenleben Aller ein. Menschenwürde und Menschenrechte zu achten bleibt für uns ohne Alternative. In keiner unserer Einrichtungen gibt es Platz für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder gruppenbezogene Diskriminierungen.

Mit konkreten Maßnahmen möchten wir diese Haltung zum Ausdruck bringen:

Handreichung „Nächstenliebe verlangt Klarheit"
Eine kleine Argumentationshilfe mit Anregungen, die Ihnen dabei helfen, die Auseinandersetzung mit Ihren KollegInnen und/oder Bewohner/innen, PatientInnen oder KlientInnen zu suchen und im Gespräch zu bleiben.

Positionen der Diakonie Hessen 2017
Die Diakonie Hessen bezieht Stellung zu sozialpolitischen Themen. Im Vordergrund des Positionspapiers stehen die Themen gesellschaftliche Ungleichheit, Bildung, Teilhabe und Wohnen. Neben einer systematischen Politik der Armutsvermeidung und -bekämpfung fordert die Diakonie Hessen etwa ein Landesprogramm für Schulsozialarbeit und einheitliche Standards in der hessischen Kindertagesbetreuung.