Neu gewählt: Aufsichtsratsmitglieder

Neben der Wahl der Vorsitzenden der Mitgliederversammlung stand die Wahl dreier Aufsichtsratsmitglieder an. Die Vertreter*innen der Mitglieder wählten die Kandidat*innen  Dr. Christian Geyer (Vorstand Bathildisheim e.V., Bad Arolsen), Sven Kepper (Diakoniepfarrer, Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf) und Martina Heide-Ermel (Geschäftsführende Vorständin Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie e. V.) in den Aufsichtsrat.

Aufsichtsrat Diakonie Hessen

Den Vorsitz im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen hat seit Juli 2020 Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt. Neben der Aufsichtsfunktion bestimmt das Gremium die Richtlinien der diakonischen Arbeit. Dem Aufsichtsrat gehören Vertreter*innen der Mitglieder der Diakonie Hessen, der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck sowie der Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen an.


Dr. Christian Geyer

Dr. Christian Geyer (43 Jahre) ist Fachlicher Vorstand des Bathildisheim e.V. mit Sitz in Bad Arolsen. Er hat Evangelische Theologie und Erziehungswissenschaften in Bielefeld, Berlin und Hannover studiert und wurde in Diakoniewissenschaft zum Thema Arbeitsbeziehungen in der Diakonie promoviert. Dr. Geyer engagiert sich seit Jahren als Vorsitzender der Arbeits-gemeinschaft Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie in der Diakonie Hessen und darüber hinaus als Vorstandsmitglied im Bundesverband evangelische Behindertenhilfe.

Zur Motivation

Die freie Wohlfahrtspflege steht angesichts der gesellschaftlichen, sozialrechtlichen und digitalen Entwicklungen vor großen Umbrüchen. Die Mitglieder der Diakonie Hessen brauchen einen starken und agilen Landesverband. Ich will diesen Prozess gerne als Aufsichtsratsmitglied unterstützen.

Foto: Meyer/Bathildisheim


Martina Heide-Ermel

Martina Heide-Ermel ist geschäftsführende Vorständin der Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie Marburg. Bereits als frühere Leiterin des Diakonischen Werks Vogelsberg hat die ausgebildete Erzieherin, Diakonin und Sozialpädagogin Einblick in die Strukturen des Landesverbandes erhalten und die Arbeit der Referent*innen, des Vorstandes und der Gremien kennengelernt. Zuvor war sie 25 Jahre für die Hephata Diakonie in verschiedenen Positionen tätig und sieben Jahre nebenberuflich Dozentin für u.a. Religionspädagogik an der Hephata Akademie in Schwalmstadt. Heide-Ermel ist in verschiedenen Arbeitskreisen sowie im Netzwerk Vorstandsfrauen der Diakonie Hessen aktiv.

Motivation

„Mir ist es wichtig, dass Bestandteile des Fusionierungsprozesses umgesetzt werden, sodass Mitgliedseinrichtungen und die neu entwickelnde und sich strukturierende gGmbH der regionalen Werke nebeneinander und miteinander eine gute gleichberechtige Stellung im Landesverband haben. Ein starker, in sich stimmiger Landesverband ist eine entscheidende Ausgangslage, um sich um die Menschen, dessen Auftrag wir vertreten, einzusetzen und ihnen sozialpolitisch eine Stimme zu geben. In der Entwicklung und in der Neugestaltung des Verbandes möchte ich mich als Vertreterin einer Mitgliedseinrichtung für psychisch erkrankte Menschen in besonderen Wohnformen und mit ambulanten Beratungsangeboten in Zusammenarbeit mit anderen Vertreter*innen sowie dem Vorstand konstruktiv und zielorientiert einbringen.“


Sven Kepper

Diakoniepfarrer Sven Kepper ist seit Anfang des Jahres Leiter des Diakonischen Werks Marburg-Biedenkopf. Bis 2019 war er 15 Jahre Leiter der Telefonseelsorge in Marburg. In dieser Zeit war er zudem zeitweise Pfarrer der Gemeinde Ebsdorfergrund im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Der Theologe hat sich nebenberuflich zum PR-Berater weitergebildet und ist ehrenamtlicher Regionalpfarrer der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Motivation

„In meiner Funktion als Diakoniepfarrer und Geschäftsführer des regionalen Diakonischen Werks Marburg-Biedenkopf sehe ich mich in einer Vermittlerrolle zwischen den Kirchengemeinden der Region und ihrem Bestreben, diakonisches Handeln vor Ort zu gestalten auf der einen Seite und den beiden evangelischen Landeskirchen, EKKW und EKHN, und ihren Zielsetzungen, Diakonie strukturell umzusetzen auf der anderen Seite. Ein Sitz im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen ist für mich interessant und erstrebenswert, weil ich Impulse aus der Landesebene dann auch im kollegialen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen der Fachkonferenz Kreisdiakonie weitergeben kann.“

Foto: Patricia Grähling