September 2017

Bundestagstagwahl 2017

Angesichts der Tatsache, dass die beiden großen Volksparteien deutlich verloren haben und die AFD erstmals in den Bundestag einzieht, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Horst Rühl das Wahlergebnis:


Vorstandsvorsitzender Horst Rühl. Foto: Klaus Wagner
 

Vorstandsvorsitzender Horst Rühl. Foto: Klaus Wagner

Dieses Wahlergebnis muss uns wachrütteln. Die Zeit eines gemeinsamen „Weiter so Deutschland“ von CDU und SPD ist zu Ende gegangen, weil viele Mitmenschen sich von der bisherigen Politik nicht vertreten fühlen.

Die Zukunft benötigt klare Positionen für mehr soziale Gerechtigkeit. Es reicht nicht aus, das Schlagwort auf Plakaten zu platzieren – es müssen Konzepte entwickelt werden, die den Menschen, die wir bisher ausgeschlossen haben, die volle Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen.

Die Ängste der Bürger, in die Armut abrutschen zu können, sind zu lange übergangen worden. Wirksame Konzepte helfen hier auch gegen populistisches Gedankengut und entsprechendes Wahlverhalten. Die Diakonie setzt gerade angesichts des Einzuges der AfD auf die große Mehrheit der Wählerinnen und Wähler, die ein klares Votum für eine offene Gesellschaft und eine Kultur der Toleranz abgegeben haben.