September 2020

„Im sozialen Engagement Champions League“

Eintracht Frankfurt übergibt einen Scheck über 70.000 Euro an die Diakonie Hessen


„Auf den Betrag, der innerhalb weniger Monate durch die Hilfsbereitschaft unserer Mitglieder, Fans, Partner und Förderer zusammenkam, können wir alle unheimlich stolz sein. Das hat in dieser Form alle Erwartungen übertroffen“, zeigt sich Vorstandsmitglied Axel Hellmann dankbar und überreicht einen symbolischen Scheck in Höhe von 70.000 Euro an die Diakonie Hessen. Der Leiter der Fundraising-Abteilung der Diakonie Hessen, Bernd Kreh, weiß das Solidaritätsbewusstsein des Vereins, der Fans und Zuschauer zu schätzen: „Eintracht Frankfurt spielt beim sozialen Engagement in der Champions League!“ Für den Standort der Diakonie im Westerwald wurde darüber hinaus ein Leasingauto in Kooperation mit dem Autohaus Scherer für zwei Jahre bereitgestellt. „Das Auto wird für den mobilen Sozialdienst, Beratungen sowie die Pflege von älteren Menschen verwendet“, berichtet Bernd Kreh und bringt den Adler gut sichtbar am Fahrzeug an.

Bereits Anfang Juli wurde eine große Summe der von den Dauerkarteninhabern, Tageskartenkäufern und Kunden im Business Seats-, Logen- und Sponsorenbereich alternativ zur Rückerstattung gespendeten Beträge an die Diakonie Hessen sowie vier weitere große soziale Einrichtungen in Frankfurt übergeben. Der Erlös aus dem Verkauf der Kampagnen-T-Shirts und Schutzmasken floss in die Spendensumme mit ein.

Am vergangenen Donnerstag übergab nun eine fünfköpfige Eintracht-Delegation um Vorstandsmitglied Axel Hellmann, Cheftrainer Adi Hütter, Sportdirektor Bruno Hübner, Andreas Möller, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, und Marco Russ den zweiten Teil der Beträge an die Arche Frankfurt, das Deutsche Rote Kreuz Frankfurt, die Diakonie Hessen, die Frankfurter Tafel und das Universitätsklinikum Frankfurt.

Die Kampagne bleibt damit weiter für alle sichtbar, auch wenn sie Vorstandsmitglied Hellmann zunächst für abgeschlossen erklärt: „An diesem Punkt schließen wir die ‚AUF JETZT‘-Kampagne fürs Erste ab. Aber das Thema wird in der Eintracht-Familie und der Region weiterhin präsent bleiben, denn die Pandemie wird unsere Gesellschaft vor weitere Herausforderungen stellen und Eintracht Frankfurt wird immer versuchen, der eigenen Verantwortung gerecht zu werden und Unterstützung zu leisten.“ Gemäß dem Leitspruch: In Eintracht für die Region.

AUF JETZT!-Kampagne der Eintracht Frankfurt
Durch die Kampagne „AUF JETZT! Gemeinsam in Eintracht“ der Eintracht Frankfurt werden Corona-Soforthilfe-, Versorgungs-, Nachbarschaftshilfe- und Spenden-Projekte von aktuell fünf Organisationen unterstützt. Dies sind neben der Diakonie Hessen die Arche Frankfurt, das Deutsche Rote Kreuz Frankfurt, die Frankfurter Tafel und das Universitätsklinikum Frankfurt. Eintracht Frankfurt unterstützt über die Möglichkeit der Spenden im Rahmen der Ticketrückabwicklung diese Institutionen mit verschiedenen Maßnahmen, Geldspenden und Sachleistungen – auch durch Offizielle, Mitarbeiter und Spieler – aktiv. Karteninhaber konnten alternativ zur Rückerstattung der auf die letzten fünf Heimspiele der Saison entfallenden Beträge entscheiden, das Geld ganz oder teilweise an eine der fünf Einrichtungen zu spenden. Zudem wird der Erlös aus dem Verkauf der Kampagnen-T-Shirts und Mund-Nase-Schutz-Masken ebenfalls an die Institutionen gespendet. Mehr Infos zur „AUF JETZT“-Kampagne

Über die Eintracht und ihre Sponsoren gingen an die Diakonie Hessen und ihre Einrichtungen bereits ein Scheck über 80.000 Euro sowie vielfältige Sachspenden ein. Darunter 6.000 Mund- und Nasen-Schutz-Masken, Winterreifen für Dienstfahrzeuge, ein Seat Ibiza (für 2 Jahre) und nicht zuletzt 950 Flaschen „Krombacher’s Fassbrause“.

„Corona-Nothilfe gegen Armut“
Die Spendenaktion „Corona-Nothilfe gegen Armut“ ist im Rahmen der Corona-Pandemie vor drei Monaten ins Leben gerufen worden. Mit dem Lockdown ab Mitte März mussten zahlreiche diakonische Hilfeeinrichtungen wie Tafeln und Mittagstische schließen und konnten Menschen in Not nicht mehr zur Verfügung stehen. Für eine schnelle und unbürokratische Hilfe sammelt die Diakonie Hessen im Rahmen der Spendenaktion „Corona-Nothilfe gegen Armut“ Geld- und Sachspenden. Mehr als 1,6 Millionen Euro konnte der Wohlfahrtsverband bereits so an diakonische Einrichtungen vermitteln. Die Spenden von Privatpersonen, Kirchen, Banken, Aktion Mensch, Diakonie-Katastrophenhilfe und Firmen wurden bereits im März und im Mai für Nothilfen in den 27 regionalen Diakonischen Werken, Tafeln und in den Bahnhofsmissionen zur Verfügung gestellt. Weitere Mittel stehen nun für Projekte im Bereich der Diakonie Hessen zur gezielten Überwindung coronabedingter Beschränkungen bereit.