Oktober 2018

Rücktritt von Horst Rühl

Fünf Fragen - Fünf Antworten


Wann erfolgt die Benennung der/des neuen Vorstandsvorsitzenden?
Die Regelung der Nachfolge liegt laut Satzung der Diakonie Hessen in den Händen des Aufsichtsrates, der eine Neubesetzung bis Mitte 2019 anstrebt.

Welche Schritte hat der Vorstand nach dem Rücktritt kurzfristig eingeleitet?
Für den Vorstand hatte die schnelle Entscheidung über die Verteilung der Leitungsaufgaben des scheidenden Vorstandsvorsitzenden oberste Priorität. Dadurch wird sichergestellt, dass der Verband seine Arbeit zuverlässig und ohne Verzögerung fortsetzen kann.

Wer übernimmt die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden?
Nach verbandsinterner Abstimmung werden die Leitungsaufgaben von den verbleibenden Vorständen Wilfried Knapp (kaufmännischer Vorstand) und Dr. Harald Clausen (juristischer Vorstand) interimsmäßig wahrgenommen. Die Zuordnung der Fachbereiche bis zur Regelung der Nachfolge des oder der Vorstandsvorsitzenden ist in diesem Organigramm dargestellt.

Welche Auswirkungen hat der Rücktritt auf die Arbeit der Diakonie Hessen?
Die alltägliche Arbeit der einzelnen Abteilungen des Verbandes wird in gewohnter Weise fortgeführt. Die anliegenden Vorstandstätigkeiten werden von den verbleibenden Vorstandskollegen übernommen (s.o.).
Der auf den Weg gebrachte Prozess zur strategischen Neuausrichtung wird in großem Konsens zwischen Aufsichtsrat und den verbleibenden Vorständen unverändert weitergeführt. Dies gilt insbesondere für die weiteren vorbereitenden Maßnahmen der rechtlichen Verselbstständigung der Regionalen Diakonischen Werke in Hessen und Nassau, die ohne zeitliche Verzögerung fortgeführt werden.

Was plant der Vorstand für die nächsten Wochen, was sind die nächsten Schritte der strategischen Neuausrichtung der Diakonie Hessen?
In einem ersten Schritt legt der Vorstand nach interner Absprache die Verantwortlichkeiten für die Interimszeit des jetzigen zweiköpfigen Vorstands fest. Dies erfolgt in einer Klausurtagung Ende Oktober, in der in einem zweiten Schritt auch die weiteren Prozessphasen der Verselbständigung der Regionalen Diakonischen Werke sowie der Neuaufstellung des Landesverbands besprochen werden. Kurz darauf findet ein Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Verbandsmitglieder statt, was den Auftakt der Einbeziehung der Mitglieder und der Kirchen als die „Auftraggeber“ der Diakonie Hessen in den anstehenden Verbandsentwicklungsprozess darstellt.