September 2019

Was hält Sie gesund?

Hessischer Familientag in Fulda - 300 Besucher*innen am Stand des Landesausschusses Müttergenesung


Mit einem Informationsstand und der Mitmachaktion „Gesundheitsbarometer“ war der Landesausschuss Müttergenesung mit starker diakonischer Präsenz am 14. September auf dem 10. Hessischen Familientag in Fulda. Rund 300 Besucherinnen und Besucher kontaktierten den Stand und beteiligten sich an der Befragung „Was hält Sie gesund?“.

Die Befragung ergab: „Eine gesunde Ernährung“, „Stabile Beziehungen“ und Freundschaften“ sowie "Spaß und Zeit mit meinem Kind" sind nach Meinung der Familientagsbesucher*innen, zentrale Faktoren, die Familien gesund erhalten. Aber auch „Sport“, „Wertschätzung“ und "eine Auszeit“ sind unerlässlich, um fit zu bleiben. Eine gelungene Kombination aus allem halten viele Familien für das Patentrezept. Neben der Mitmachaktion wurden zahlreiche Gespräche mit Besucher*innen geführt, die sich über die Angebote der Müttergenesung schlau machten oder über ihre Erfahrungen berichteten. Insbesondere viele junge Familien signalisierten ihr Interesse an der Arbeit der Beratungsstellen, die gesundheitsgefährdete Mütter und Väter unterstützen, die eine stationäre Mütter/Mutter-Kind oder Vater-Kind-Maßnahme in Anspruch nehmen wollen.
Auch die Vertreterinnen der drei Hessischen Kurkliniken stellten ihr Angebot vor und standen zum Klinikalltag Rede und Antwort.

Es ergaben sich zahlreiche intensive Kontakte, in der die persönliche Lebenssituation von Familien mit allen ihren Herausforderungen geschildert wurde. Der Bedarf an gesundheitserhaltenden Maßnahmen stand außer Frage.
Seit 2015 fördert das Hessische Ministerium für Soziales und Integration Projekte, die der Gesundheitsförderung von Familien im Zusammenhang mit der Müttergenesung zu Gute kommen und untermauert damit die Bedeutung dieser familienunterstützenden Angebote.

Müttergenesung

In Hessen wurden in 2018 über 5. 300 hochbelastete Mütter und Väter, deren Gesundheitsbalance aufgrund der vielfältigen Anforderungen aus dem Lot geraten ist, über die Beratungsstellen Frauen- und Familiengesundheit/Müttergenesung der AWO, Caritas und Diakonie beraten. Drei hessische Kliniken mit unterschiedlichen Schwerpunkten bieten stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen nach §§24,41 und 23,40 SGBV für Mutter- Kind wovon eine Klinik („Werraland“) zusätzlich auch Vater- Kind Maßnahmen durchführt.

  • AWO „Anne Frank“ in Laubach
  • Caritas/KAG - „Talitha“ in Bad Wildungen,
  • Diakonie/EVA - „Werraland“ in Bad Sooden-Allendorf