Juni 2018

Wohnen und Leben für alle in der Region

Was hält uns noch im ländlichen Raum? 12. Forum Diakonische Kirche in Schwalmstadt-Treysa


Der ländliche Raum ist Lebensraum für viele Menschen: Mehr als die Hälfte der Deutschen lebt auf dem Land in einem der 35.000 Dörfer und in Kleinstädten mit maximal 10.000 Einwohnern. Aber auch wenn der Trend in die Großstädte sich abzuschwächen scheint, dünnen die ländlichen Regionen aus. Mobilität, Gesundheitsversorgung, Breitbandausbau – viele Fragen müssen geklärt werden, wenn das Leben auf dem Land attraktiv bleiben soll. Die Frage des Wohnraums gehört dazu – nicht nur für die, die sich das Wohnen in der Stadt nicht mehr leisten können. Auch auf dem Land fehlt es an ausreichendem, günstigen barrierefreien Wohnraum. Menschen im Transferleistungsbezug und mit geringem Einkommen brauchen mehr bezahlbare Wohnungen.

Das 12. Forum Diakonische Kirche am Donnerstag, den 21. Juni 2018, in Schwalmstadt-Treysa widmet sich dieses Jahr dem Thema "Wohnen und Leben für alle in der Region". Es geht um die Fragen: Welche Erfahrungen machen Sie mit dem Leben im ländlichen Raum? Wie sieht der Wohnraumbedarf hier aus? Wie gehen Politik, Kirche und Diakonie mit der Problematik um?

Das Forum bietet einen Raum für Austausch, Informationen und Impulse. Beginn ist um 9.30 Uhr im Kirchsaal auf dem Hephata-Stammgelände. Nach der Begrüßung durch den Vorstandssprecher der Hephata Diakonie, Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt, folgen Vorträge von Pfarrer Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, und Matthias Günther, an die sich ein Podium und die Möglichkeit zum Mitdiskutieren anschließen. Auch Wohnungssuchende kommen zu Wort. Das Forum endet um 12.30 Uhr mit einem Mittagsimbiss.

Das vollständige Programm

Die Teilnahme ist kostenlos, es wird jedoch um Anmeldung gebeten bis 6. Juni unter www.hephata.de/forum