26. August 2018 - Wahlpflichtkollete der Landeskirche für diakonische Projekte

1. Diakonie Hessen - „Tafelarbeit mit Kindern“
Viele  Menschen gehen zu den Tafeln: Ungefähr ein Viertel der Tafelnutzer
sind  Kinder, in Kurhessen-Waldeck sind es an die 550. Es gibt Angebote, welche die Nutzerinnen und Nutzer unterstützen wollen, ihre eigenen Fähig-keiten im Umgang mit Lebensmitteln zu stärken. Kochkurse zeigen den Umgang  mit den ausgegebenen Lebensmitteln. Die Kollekte dient der Entwicklung von Kochkursen mit Kindern. Dass Pommes aus  Kartoffeln  kommen und nicht aus dem  Tiefkühler,  dass  Kochen  mit  Lebensmitteln  Spaß  macht, sollen Kinder lernen. Das Angebot wendet sich  an alle Kinder. Eine Spielstunde am Nachmittag soll das wöchentliche Angebot rund um das Kochen ergänzen.

2. Stiftungsfonds „DiaDem“ der Diakonie Hessen - „Würde bewahren –trotz Demenz“
Das Thema Demenz ist in unserem Alltag präsent. Es gibt kaum noch Familien, in denen es fremd ist. Unter einer Demenz leiden nicht nur die betroffenen Menschen selbst, sondern auch deren Angehörige.

"Würde bewahren – trotz Demenz" – unter diesem Leitgedanken sollen demenzkranke Menschen und  ihre  Angehörigen in unserem Kirchengebiet unterstützt werden. Der Stiftungsfonds DiaDem wurde von Kirche und Diako-nie  aufgebaut,  damit dies dauerhaft geschehen kann. Dabei  sind vielfältige entlastende  und  fördernde Angebote in unseren Gemeinden  im  Blick  wie
Tagestreffs, Bewegungsgruppen und Erholungsmaßnahmen sowie der Aufbau von regionalen Netzwerken. Die heutige Kollekte wird für solche Projekte eingesetzt. Informationen unter: www.sinn-stiften.de/dachstiftung/stiftungsfonds/diadem/

3. Diakonie Hessen - „Nachbarschaft stärken“
„Suchet der Stadt Bestes.“ Jeremia schrieb diese Worte an die Weggefährten in  Babel  in  einer  Situation,  in  der  jüdischer  Glaube  in  Gefahr  war,  in  der
Fremde  vergessen zu werden. Jeremia machte seinen Mitmenschen Mut, sich auf neue Situationen einzulassen, anstatt sich abzugrenzen.

Die heutige Kollekte fördert Kirchengemeinden, die sich öffnen wollen: Nicht
nur Kirche für andere, sondern Kirche mit anderen. Durch das Projekt „Nachbarschaft stärken“ sollen sowohl lokale und regionale als auch interkulturelle und interreligiöse  Nachbarschaften  entstehen. Dafür muss zunächst jedoch der soziale Raum direkt vor Ort erkundet werden – z. B. durch eine Stadtteilbegehung mit einem gemeinsamen Fest, durch ein Bürgerforum oder durch vergleichbare Maßnahmen.