Unterstützerinnen und Unterstützer

Ulrike Scherf, Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN

"Wie kann Demokratie gelingen? Auf diese Frage antwortet das Projekt "Demokratie gewinnt! Mit der Diakonie Hessen" . Ganz praktisch und konkret für den Alltag werden hier Menschen und Projekte unterstützt, die für Demokratie eintreten und sich gegen jede Art von Diskriminierung und Ausgrenzung wenden.
Dabei wird deutlich: Demokratie braucht Aufmerksamkeit und muss gepflegt werden. Die Diakonie Hessen fördert dies, indem sie Menschen ermutigt, weiterbildet und vernetzt. Das ist ein gutes, wichtiges Projekt, das Gottes Menschenliebe weitergibt und Respekt und Menschenwürde stärkt. Ich hoffe, dass es viele Menschen an vielen verschiedenen Orten erreicht!"

Oliver Albrecht, Propst für Süd-Nassau, EKHN

„Als evangelischer Christ und Bürger der Bundesrepublik Deutschland unterstütze ich das Projekt „Demokratie gewinnt! Mit der Diakonie Hessen“ gerne und ausdrücklich. Denn es scheint mir in diesen Zeiten die vielleicht wichtigste Aufgabe von Kirche und Diakonie zu sein, an das Fundament zu erinnern, das Jesus Christus in Leben, Sterben und Auferstehung in diese Welt hinein gelegt hat. Auf diesem Fundament und aus diesem Grund setzen wir Christinnen und Christen uns – gemeinsam mit anderen Menschen - ein für Nächsten- und Fremdenliebe und gegen Hass, bauen Brücken statt Mauern und reichen uns die Hände anstatt sie zur Faust zu ballen. Ich glaube, dass Gott unserem Land Freiheit, Reichtum und Demokratie nicht zum Privatbesitz gegeben, sondern damit eine Aufgabe verbunden hat.


Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN

„Demokratie in einer modernen Einwanderungsgesellschaft muss immer wieder mit Leben gefüllt werden und weiterentwickelt werden. Mit dem Projekt „Demokratie gewinnt! Mit der Diakonie Hessen“ stellt sich die Diakonie Hessen diesen Herausforderungen. Es ist getragen von der Überzeugung, dass der christliche Glaube Menschen motiviert, sich im demokratischen Gemeinwesen zu engagieren und es mitzugestalten. Zurzeit ist es besonders nötig, neue kulturelle und religiös-weltanschauliche Vielfalt sensibel wahrzunehmen und in die Weiterentwicklung der Demokratie einzubeziehen. Dazu leistet das Projekt einen großartigen Beitrag.“

Joachim Bertelmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Diakonie Hessen und Vorstandsvorsitzender der bdks

"Als Aufsichtsratsvorsitzender der Diakonie Hessen und Vorstandsvorsitzender des Sozialunternehmens „bdks – Baunataler Diakonie Kassel“ liegt mir die Demokratie der Vielfalt am Herzen. Demokratie ermöglicht Teilhabe aller Menschen in ihrer Vielfalt. Ein Beispiel für ein Miteinander auf Augenhöhe ist die Wahl der Werkstatträte und Frauenbeauftragten in unseren Werkstätten für behinderte Menschen. Hier sitzen alle an einem Tisch: Vertreter und Vertreterinnen der Menschen mit Handicap, Vertreter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Unternehmensleitung. Und alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. So gewinnt unsere Demokratie!" 

Oberkirchenrat und Pfarrer Christian Schwindt

"Wir leben in einer demokratischen Gesellschaft und darüber bin ich sehr froh! Denn sie bietet Menschen individuelle Freiheit und Lebenssicherheit. Sie hat sich historisch bewährt und gezeigt, dass sie sowohl Wohlstand als auch Sicherheit und Freiheit garantiert. Doch etwas hat sich verändert – auch in unserem Land. Öffentliche und mediale Diskurse werden (wieder) zunehmend von radikalen und populistischen Gruppierungen geprägt. Statt Toleranz und Offenheit wollen sie Abschottung und Ausgrenzung. Nach meiner Überzeugung ist das nicht mit dem christlichen Gottesverständnis und Menschenbild vereinbar. Daher hat sich auch die Evangelische Kirche mit ihrer Diakonie für eine offene und pluralistische Gesellschaft einzusetzen. Sie ist dabei eine Stimme unter hoffentlich ganz vielen! Denn letztlich gilt: Die Verantwortung für eine offene und demokratische Gesellschaft lässt sich nicht delegieren. Jeder und jede ist hier gefordert!