Integrierter Teilhabeplan (ITP) Hessen

Um zu erfahren, welche Unterstützung ein behinderter Mensch benötigt, werden alle Bereiche seines aktuellen Lebens wie Wohnen, Arbeit und Freizeit mit einbezogen. Für diese Hilfeplanung wurde ein einheitliches Instrument entwickelt: der Integrierte Teilhabeplan (ITP) Hessen.

Ausgangspunkt des neuen Planungsinstruments ITP sind die Wünsche des behinderten Menschen. In den weiteren Schritten geht es darum, gemeinsam mit ihm die geeignete Form der Unterstützung zu finden. Ziel ist die Personenzentrierung der Hilfen: so viel Selbstbestimmung und Selbstverantwortung wie möglich und dazu so viel Unterstützung wie nötig. Gute Versorgung besteht darin, die individuelle Situation differenziert zu erfassen, passgenaue Lösungen zu finden und diese in Form gemeinsam verabredeter Maßnahmen umzusetzen. Der ITP wird grundsätzlich im Gespräch mit den Menschen mit Behinderung erstellt. Falls dies auf Grund der Schwere der Behinderung nicht möglich ist, sollten die Vertrauenspersonen der Leistungsberechtigten hinzugezogen werden.

Die Integrierte Teilhabeplanung bildet die Grundlage für Kooperation und Finanzierung im Einzelfall in regionalen und leistungsträgerübergreifenden Zusammenhängen. Sie ist ein Weg um Hilfen personenzentriert zu planen und umzusetzen und soll möglichst kurz und übersichtlich

  • die Lebensziele von Klienten beschreiben
  • die Ausgangslage schildern
  • der Zielvereinbarungen für die Hilfen des nächsten Jahres enthalten
  • die Ressourcen und Beeinträchtigungen der Klienten erfassen.
  • Zusätzlich werden die geplanten sozialräumlichen und professionellen Hilfen (Wer? Was? Wo?) in Stichworten beschrieben.

Weitere Informationen zur Integrierten Teilhabeplanung finden Sie auf den Internetseiten des LWV Hessen und beim Institut Personenzentrierte Hilfen GmbH.