Januar 2018

Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“

Ein ungewöhnliches Kunstprojekt setzt Zeichen!


Bild: Sybille Loew, Einwanderung - Foto: Uwe Moosburger
 

Bild: Sybille Loew, Einwanderung - Foto: Uwe Moosburger

2. Februar bis 4. März 2018 – documenta-Halle in Kassel

Kunstwerke zum Thema Ausgrenzung präsentiert die Ausstellung unter dem Titel „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ vom 2. Februar bis zum 4. März in der documenta-Halle in Kassel.
Mit der Wanderausstellung der Diakonie Deutschland sollen Akzente zur Förderung demokratischer Kultur, für Vielfalt und die Überwindung von Grenzen gesetzt werden. Erste Station der Wanderausstellung wird im Februar die documenta-Halle in Kassel sein.
Die feierliche Eröffnung am 2. Februar um 11 Uhr bietet Kunstinteressierten neben den ausgestellten Werken auch ein außergewöhnliches musikalisches Rahmenprogramm.
An der Ausstellung beteiligen sich Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher sozialer, ethnischer und kultureller Herkunft. Gemeinsam fordern sie den Betrachter dazu heraus, sich mit der Gestaltung einer offenen, vielfältigen und inklusiven Gesellschaft auseinanderzusetzen.
Kurator Andreas Pitz hat eine Ausstellung mit zahlreichen bekannten und unbekannten Künstlern zusammengestellt: Rosemarie Trockel, Harald Naegeli, Klaus Staeck, Günther Grass, Günter Uecker, Tomi Ungerer, Wolfgang Niedecken – sind nur einige Namen aus der Künstlerliste.
Die Ausstellung ist Teil eines Projektes zur Demokratieförderung der Diakonie Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.kunst-trotzt-ausgrenzung.de

Die Eröffnung war am 2. Februar 2018. (Pressemitteilung)
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mittwoch bis Sonntag 11 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr
Eintritt frei

Weitere Veranstaltungen:

Vortragsreihe "Heilpädagogik im Dialog" des Evang. Fröbelseminar
drei Termine: 10 Februar; 23. Februar; 1. März 2018
 
Gelingende Kommunikation ist eine wesentliche Voraussetzung in der pädagogischen Begleitung  von Menschen in verschiedensten Lebenslagen  – unter diesem Schwerpunkt stehen die drei Veranstaltungen mit Impulsvorträgen und anschließender Diskussion. Bindungsbasierte Beratung, motopädagogische Ansätze und unterstützte Kommunikation sind die inhaltlichen Schwerpunkte der Vorträge 
Referenten: Christiane Gryscyk; Silvia Bender-Joans, Dr. Ursula Braun
weitere Infos

Argumentations-Workshop: AfD und neue Rechte: Parolen, Ideen und was dagegen spricht

Leitung: Dr. Sybille De La Rosa
Datum: 21.02.2018; 13:00 - 16:00 Uhr

Die neue Rechte erhebt den Anspruch, der Aufklärer unserer Zeit zu sein. Sie spricht davon, dass es nur noch wenige „Restdeutsche“ gibt, weil sich die Deutschen zunächst durch das Christentum, dann durch den Kommunismus und Faschismus und schließlich durch den Kapitalismus selbst verloren hätten. Sie wollen u.a. durch Elemente der direkten Demokratie zurück zu einer wahren deutschen Kultur, welche sie mit dem Glauben an die germanischen Götter verbinden. Im Workshop werden wir Textausschnitte und Videos von Autor*innen der neuen Rechten und der AfD analysieren und die Zusammenhänge herausarbeiten. Danach werden wir gemeinsam Gegenargumente erarbeiten.

Das musikalische Highlight zur Finissage: Konzert des Künstlers Aeham Ahmad am 4. März um 15 Uhr
 
Ein junger Mann spielt Klavier mitten im zerbombten Damaskus. Er spielt und singt für seine Nachbarn, für Freunde und Flüchtlinge, um sie zu trösten, um sich und ihnen Mut zu machen. Die Aufnahmen aus dem syrischen Bürgerkrieg gehen via Youtube um die Welt und machen Aeham Ahmad als "Pianist in den Trümmern" berühmt.