Juli 2020

Corona-Hilfe: 30.000 Euro-Spende an die Diakonie Hessen

Evangelische Bank unterstützt diakonische Hilfsprojekte in ganz Hessen


Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank (rechts), übergibt die Spende an Dr. Harald Clausen, Vorstand Diakonie Hessen. Foto: Albrecht Weisker
 

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank (rechts), übergibt die Spende an Dr. Harald Clausen, Vorstand Diakonie Hessen. Foto: Albrecht Weisker

Die Evangelische Bank, Deutschlands größte Kirchenbank, unterstützt mit insgesamt 30.000 Euro eine Initiative der Diakonie Hessen, die diese mit Unterstützung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, diakonischen Einrichtungen bei ihren durch die Corona-Pandemie entstandenen Herausforderungen konkret unter die Arme zu greifen. Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, übergab die Spende jetzt an Dr. Harald Clausen, Vorstand der Diakonie Hessen.

Unter dem Motto „Corona-Nothilfe gegen Armut“ hat die Diakonie Hessen in den zurückliegenden Monaten enorme Akut-Hilfe geleistet: Knapp 300.000 Euro wurden bereits an die Diakonischen Werke in der Region, die vor Ort Beratung, Unterstützung und Hilfe leisten, verteilt, um im Frühjahr unter den Bedingungen der Corona-Pandemie die wichtige Arbeit diakonischer Einrichtungen beispielsweise von den Beratungsangeboten über die Stützpunkte für wohnungslose Menschen bis hin zu den Tafeln aufrechtzuerhalten.

„Die großzügige Spende der EB kommt jetzt gezielt projektbezogenen Anfragen der einzelnen diakonischen Werke zugute: Mal sind es Masken, Desinfektionsmittel und -spender, die weiterhin benötigt werden, mal Sitzgelegenheiten und Tische für den Außenbereich, weil viele Tätigkeiten mit den Klienten in den Sommerwochen nach draußen verlegt werden, um das Infektionsrisiko zu senken. Auch können wir armutsbetroffenen Kindern vielfältige Angebote machen, um die Folgen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu lindern. Gleiches gilt für Unterstützungen z.B. auch von Flüchtlingen, um einen Ausgleich für die Isolation zu schaffen, die durch die Pandemie noch einmal zugenommen hat“, erläuterte Dr. Harald Clausen von der Diakonie Hessen. Hier werde die Spende der Evangelischen Bank projektbezogen und zielgerichtet segensreich wirken. „Die Herausforderungen sind vielfältig und nur durch Solidarität und Hilfsbereitschaft, wie die Evangelische Bank sie durch ihre Unterstützung gezeigt hat, zu bewältigen. Hierfür sind wir sehr dankbar“, so Clausen weiter.

Als DIE Nachhaltigkeitsbank übernimmt die Evangelische Bank gemeinsam mit ihren Kunden Verantwortung für die Gesellschaft und das Gemeinwohl. „Wir beobachten aufmerksam die aktuelle Entwicklung rund um die Corona-Pandemie und deren Auswirkung auf unsere Kunden. In einer verlässlichen, wertschätzenden Partnerschaft, wie wir sie mit der Diakonie Hessen schon lange pflegen, ist eine Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten für uns eine Herzensangelegenheit. Konkretes soziales Engagement – auch das ist für uns gelebte Nachhaltigkeit“, betonte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank.

Evangelische Bank - DIE Nachhaltigkeitsbank
Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut und die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die EB ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) sowie den anspruchsvollen EMASplus - Kriterien aus.

Diakonie Hessen – Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege
Die Diakonie Hessen ist 2013 aus der Fusion des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau und des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck hervorgegangen. Sie ist Mitglieder- und Trägerverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Die Diakonie Hessen ist als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden tätig. Als Träger diakonischer Arbeit beschäftigt die Diakonie Hessen in den Landesgeschäftsstellen in Frankfurt und Kassel, im Evangelischen Fröbelseminar in Kassel, in den Evangelischen Freiwilligendiensten sowie in 17 regionalen Diakonischen Werken in Hessen und Nassau 1.698* Mitarbeitende. Dazu kommen 664 Freiwillige, die sich in einem Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst einbringen.

Als Mitgliederverband gehören der Diakonie Hessen zurzeit 446 Rechtsträger an. Dabei handelt es sich um 366 Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften sowie die 31 Dekanate der EKHN, 20 Kirchenkreise der EKKW und 29 kirchliche Zweckverbände. Insgesamt bietet die Diakonie Hessen so etwa 1490 Angebote für die Pflege, Betreuung und Beratung sowie für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, in der Alten- und Krankenhilfe, Behinderten-, Eingliederungs- und Suchthilfe, Migrations- und Flüchtlingsberatung sowie in der Beratung von Menschen in besonderen sozialen Situationen an. Die Diakonie Hessen und ihre Mitglieder beschäftigen zusammen rund 42.000 Mitarbeitende und erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2018 einen Gesamtumsatz von knapp zwei Milliarden Euro.     *Stand Oktober 2019

Pressemitteilung der Evangelischen Bank.