Dezember 2010

Fünf Jahre Stiftung Orbishöhe: Für viele mehr als ein Weihnachtsgeschenk

Am 23. Dezember 2005 gegründet – Bereits 100.000 Euro für soziale Projekte der Kinder- und Jugendhilfe


Auf eine Erfolgsgeschichte blickt die diakonische Stiftung Orbishöhe zurück, die ihr fünfjähriges Bestehen feiern kann. Die Stiftung Orbishöhe war am 23. Dezember 2005 unter dem Dach der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau gegründet worden und ist durch ihre bisherigen Projekte für viele Kinder und Jugendliche weit mehr als ein Weihnachtsgeschenk.

Die Stiftung Orbishöhe, die die Förderung von Kindern und Jugendlichen vorrangig in der Region Starkenburg (Südhessen) zum Ziel hat, setzt eine kirchlich-diakonische Arbeit fort, die bereits im Jahr 1926 begann. Die Stiftung unterstützt mehrere Projekte in Südhessen: Dazu gehören das Wohnheim in Rimbach für psychisch kranke Eltern mit Kindern, die Mehrgenerationenhäuser im Dekanat Bergstraße oder auch das Projekt „Jedem Kind (s)ein Instrument" an der Friedrich-Fröbel-Schule in Viernheim. Die Anschaffung von Sportmaterial für die Kinder- und Jugendhilfe der Nieder-Ramstädter Diakonie oder die Finanzierung einer Gedenkstättenfahrt einer Hauptschulklasse nach Kreisau gehören ebenso in das Hilfe-Portfolio der Stiftung Orbishöhe. Ein aktuelles Förderprojekt ist das internationale Jugendchorprojekt „Sing and Dance" in Viernheim, das der Integration von Jugendlichen und der Überwindung interkultureller Barrieren dient.

Das Stiftungsvermögen war vor gut fünf Jahren aus dem Verkauf von Immobilien des Vereins Orbishöhe e.V. aufgebracht worden, mit dem Ziel, den ursprünglichen Vereinszweck (ebenfalls die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Raum Starkenburg) durch die Stiftung weiterzuführen. Treuhänderisch wird die Stiftung Orbishöhe von der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau verwaltet.

Wilfried Knapp, Stiftungsdirektor des Treuhänders, betonte anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Stiftung Orbishöhe: „Das Stiftungskapital wird verantwortlich und zugleich gewinnbringend angelegt. Die Finanzkrise wurde dank einer guten Vermögensverwaltung unbeschadet überstanden. Aus den Zinserträgen hat die Stiftung Projekte mit insgesamt 100.000 Euro gefördert. Das ist ein toller Erfolg, zu dem wir der Stiftung Orbishöhe herzlich gratulieren. Viele Menschen in der Region, die durch die Stiftung Orbishöhe Hilfe erfahren haben, wissen die Arbeit zu schätzen."

„Die Stiftung Orbishöhe knüpft eng an den ursprünglichen Auftrag des Vereins Orbishöhe an, der sich einige Jahrzehnte lang erfolgreich um die Integration von Jugendlichen an der Bergstraße und im Odenwald kümmerte," bestätigt der Vorsitzende des Stiftungsbeirats, Axel Rothermel.

Konkret soll die Stiftung Orbishöhe den Aufbau von Netzwerken und Diensten für junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen und die Entwicklung der sozialpädagogischen Arbeit und ihrer Methoden in der diakonischen Kinder- und Jugendhilfe, anwaltschaftliches Eintreten für Betroffene sowie Beratungs- und Bildungsarbeit für benachteiligte junge Menschen fördern.

Zu dem Stiftungsbeirat gehören außerdem die Leiterin des Diakonischen Werks Bergstraße, Brigitte Walz-Kelbel, Dekan Karl Hans Geil, Rektor a.D. Hans Jakob und Erster Kreisbeigeordneter Werner Breitwieser.