Februar 2018

Regionale Diakonische Werke in Kurhessen-Waldeck gestärkt

Gründung einer fachlichen Arbeitsgemeinschaft ein wichtiger Schritt in die Zukunft


(v.l.n.r.): Horst Rühl, Bernd Laukel, Margret Artzt, Ralf Gebauer, Ulrike Laakmann, Gerd Bechtel, Burkhard zur Nieden, Landeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß und Thomas Klämt-Bender.
 

(v.l.n.r.): Horst Rühl, Bernd Laukel, Margret Artzt, Ralf Gebauer, Ulrike Laakmann, Gerd Bechtel, Burkhard zur Nieden, Landeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß und Thomas Klämt-Bender.

Aus Anlass der Gründungsversammlung einer fachlichen Arbeitsgemeinschaft (AG) Regionale Diakonische Werke in Kurhessen-Waldeck fanden sich am Freitag, den 23. Februar 2018, Vertreterinnen und Vertreter der Regionalen Diakonischen Werke (RDW) in Kurhessen-Waldeck in der Landesgeschäftsstelle der Diakonie Hessen ein. Die neun Werke in verfasst kirchlicher Trägerschaft wollen mit diesem Zusammenschluss ihre fachliche Zusammenarbeit überregional stärken und mit einer Stimme sprechen. Mit der Gründungsversammlung endet ein intensiver Diskussionsprozess, der von der Dekanekonferenz initiiert worden war.

Landeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß, Dezernentin für Diakonie und Ökumene der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), stärkte der AG den Rücken: „Ich bin überzeugt, dass die AG, die wir heute gründen, dazu beiträgt, dass sich Regionale Diakonie zukünftig besser vernetzt, transparenter wird und in ihrer Arbeit je vor Ort Synergieeffekte nutzen kann, so dass die Regionale Diakonie in verfasst kirchlicher Trägerschaft und regionaler Verantwortung, wie wir sie in Kurhessen-Waldeck leben und erhalten wollen, insgesamt gestärkt wird.“

Auch der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen, Horst Rühl, zeigte sich in seiner Begrüßung erfreut über die Gründung der AG unter dem Dach der Diakonie Hessen: „Die Regionalen Diakonischen Werke im Bereich der EKKW stellen sich mit dieser Arbeitsgruppe den Fragen der Zukunft. Wir freuen uns außerdem darauf, mit einem zukünftigen Vorstand der AG einen gemeinsamen Ansprechpartner für die Interessen der Regionalen Diakonie in Kurhessen-Waldeck zu bekommen.“

Thomas Klämt-Bender, der als zuständiger Referent für Diakonie in der Region Kurhessen-Waldeck zukünftig die Geschäftsführung der AG übernehmen wird, betonte: „Es ist uns ein großes Anliegen, mit dem Vorstand der AG eine Brücke zur Zusammenarbeit mit der verantwortlichen Sprechergruppe der RDW in Hessen-Nassau zu bauen“.

Vorstandswahl

In den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft wurden gewählt:

  • Margret Artzt, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks im Schwalm-Eder-Kreis
  • Gerd Bechtel, Geschäftsführer des Zweckverbandes Diakonisches Werk Region Kassel
  • Ralf Gebauer, Dekan des Kirchenkreises Schmalkalden
  • Bernd Laukel, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Hanau-Main-Kinzig
  • Ulrike Laakmann, Dekanin des Kirchenkreises Witzenhausen
  • Burkhard zur Nieden, Dekan des Kirchenkreises Marburg

Hintergrund

Arbeitsgemeinschaft Regionale Diakonische Werke in Kurhessen-Waldeck
Die Regionalen Diakonischen Werke in Kurhessen-Waldeck wollen mit dieser neuen Organisationsform ihre Arbeit sichern und zukunftsfähig machen, so wie es auch die Beschlüsse der Herbstsynode 2015 vorgesehen haben. Dazu zählen: die Weiterentwicklung verlässlicher betriebswirtschaftlicher Instrumente, die Erschließung zusätzlicher finanzieller Mittel, die digitale Arbeitsorganisation und Dokumentation, die Profilierung der RDW als Teil die Kirche vor Ort sowie Fragen der Personalentwicklung.
Im Vorstand der AG sind Dekan*innen wie auch Geschäftsführungen der RDW vertreten, um beide Verantwortungsebenen in einem geregelten Austausch zu beteiligen.