Behindertenhilfe, Sozialpsychiatrie, Suchtfragen und Teilhabe an Arbeit

Jeder Mensch hat eine Vorstellung davon, wie er leben möchte. Dabei geht es oft um die eigene Wohnung, einen Arbeitsplatz oder um den Wunsch nach Partnerschaft oder Familie. Aber es gibt auch Menschen, die auf Grund ihrer Erkrankung oder Behinderung nicht in der Lage sind, oder die daran gehindert werden, solche Vorstellungen von einem „normalen“ Leben zu verwirklichen.

Für diese Menschen gibt es im Sozialgesetzbuch XII das Kapitel sechs: „Eingliederungshilfe für behinderte Menschen“. Hinter diesem etwas sperrigen Begriff steckt eine Fülle von Hilfemöglichkeiten für Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen Beratung, Anleitung oder Unterstützung benötigen. Eine zentrale Frage dabei ist: welche Hilfen benötigt ein Mensch, damit er dort leben kann, wo er möchte.  Alle erforderlichen Hilfen sollen so erbracht werden, dass er in seinem Lebensumfeld möglichst selbstständig und selbstbestimmt leben kann.

Damit das gelingen kann, hat die Diakonie Hessen eine Vielzahl von Diensten und Einrichtungen aufgebaut, um Beratung, Anleitung oder Unterstützung anbieten zu können. Für die Mitarbeitenden in der Diakonie geht es darum, darauf hinzuwirken, dass die Menschen mit ihren Behinderungen in ihrem jeweiligen Lebensumfeld akzeptiert werden und bestehende Schwierigkeiten (Barrieren) abgebaut werden.