Hausaufgabenhilfe

Seit fast 40 Jahren begleitet und unterstützt die Diakonie Kirchengemeinden, Initiativen, Vereine und Mitgliedseinrichtungen, die Hausaufgabenhilfe für Kinder mit Migrationshintergrund anbieten. Die finanziellen Mittel kommen aus dem Hessischen Kultusministerium und von Kirche bzw. Diakonie. Auch wenn es in all den Jahren nicht gelungen ist, die staatliche Förderung zu einer verlässlichen und langfristigen Finanzierung auszubauen, besteht die Arbeit fort und wird durch ein bemerkenswertes ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement getragen.

Derzeit gehören 28 Gruppen mit ca. 850 Kindern dazu. Anders als die schulische Hausaufgabenbetreuung, zeichnen sich die diakonischen Hausaufgabenhilfen vor allem durch die Förderung in Kleingruppen (Schlüssel 1 : 4 bis 5) und zum Teil durch individuelle Förderung aus. Dazu gehören vor allem bei den Gruppen, die nicht an Schulen tätig sind, freizeitpädagogische Angebote, welche die Potentiale und Ressourcen und das Selbstwertgefühl der Kinder stärken. Weil in Deutschland wie in keinem anderen europäischen Land der Bildungserfolg von Kindern abhängig ist vom sozialen Status der Eltern, wird die Hausaufgabenhilfe der Diakonie weiterhin benötigt. Neben vielen Menschen, darunter auch Helfer, die aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, engagieren sich immer öfter Personen in der Hausaufgabenhilfe, die selbst einen Migrationshintergrund haben. Manchmal sind es genau die, die als Kinder und Jugendliche selbst von dieser Unterstützung profitierten.

Kontakt

Referat Flucht und Integration
Hildegund Niebch
Diakonie Hessen
Ederstraße 12
60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069 7947-6300
Telefax: 069 7947-996300
hildegund.niebch(at)diakonie-hessen.de


Sachbearbeitung
Andrea Damm
Diakonie Hessen
Ederstraße 12
60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069 7947-6227
Telefax: 069 7947-996227
andrea.damm(at)diakonie-hessen.de