Menschen ohne Aufenthaltspapiere

Auch Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität haben Rechte – Menschenrechte. Die Diakonie setzt sich deshalb dafür ein,

  • dass Kinder angstfrei die Schule und den Kindergarten besuchen können
  • dass auch Nichtversicherte eine medizinische Basisversorgung erhalten,
  • dass vorenthaltener Lohn bei Gericht eingeklagt werden kann, ohne dass Betroffene die Weitergabe ihrer Daten an die Ausländerbehörde befürchten müssen.

Damit dies geschehen kann, müssen die Übermittlungsregelungen, die öffentliche Stellen dazu verpflichten, den illegalen Aufenthalt eines Ausländers an die Ausländerbehörden zu melden, eingeschränkt werden. Die Beratungsstellen der Diakonie unterstützen Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität bei der Klärung ihrer Perspektiven und der Wahrnehmung der o.g. Rechte.

Im Jahr 2006 wurde die Studie „Lebenslage illegal – Menschen ohne Aufenthaltsstatus in Frankfurt am Main“, welche die Diakonie zusammen mit dem Evangelischen Regionalverband Frankfurt in Auftrag gegeben hat, veröffentlicht. Die Studie kann im Buchhandel bezogen werden. Im Mai 2008 haben Kirche und Diakonie Informationen und Empfehlungen für kirchliche und diakonische Einrichtungen in Hessen und Nassau mit dem Titel „Menschen ohne Aufenthaltspapiere" herausgegeben.

Kontakt

Referat Flucht und Integration
Hildegund Niebch
Diakonie Hessen
Ederstraße 12
60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069 7947-6300
Telefax: 069 7947-699300
hildegund.niebch(at)diakonie-hessen.de