Filmprojekt: Unsere Stadt – SWA hautnah

Die Idee zum Film entstand im Projekt des Diakonischen Werkes Rheingau-Taunus „GewInt – gewaltfrei – interkulturell“, welches über 3 Jahre vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wurde.
Ziel des Projektes ist es, Bad Schwalbacher Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund und mit besonderem Unterstützungsbedarf ein niederschwelliges Kontakt- und Freizeitangebot zu machen. Stärkung des Selbstvertrauens, angemessener Umgang mit Konflikten, Erwerb sozialer Kompetenzen, Respekt voreinander und Achtung der Herkunft waren einige der Kernziele im Projekt.
Neben vielen Aktivitäten im Freizeitbereich wie zum Beispiel Boxen, Freizeiten, Fussballspielen mit Flüchtlingen, Ausflüge, Theater und Kinobesuche, gemeinsames Kochen, Themenabende entstand die Idee, einen Film zu drehen. Inhalt sollte die Sicht der Jugendlichen auf ihre Stadt sein.
Mit professioneller Unterstützung durch das Team „Flint Filmproduktion“ entstand der Kurzfilm „Unsere Stadt – SWA hautnah“.
Über einen Zeitraum von einem Jahr trafen sich 26 Jugendliche und das Filmteam zu den Dreharbeiten. Die Szenen wurden gemeinsam mit der Projektleiterin Frau Gabriele Schuster, Mitarbeiterin im Diakonischen Werk entwickelt und ausprobiert. Schnell stellte sich heraus, dass das Projekt ein sehr dynamisches wurde, welches immer wieder Anpassungen und neue Überlegungen erforderte. Die Jugendlichen schilderten ihren Alltag in der Kurstadt mit ihren Eigenheiten, setzten sich mit ihren Interessen auseinander und schilderten was sie mögen und was ihnen fehlt.
Die Filmpremiere fand am 13. Dezember 2016 statt und war sehr gut besucht

Das Filmprojekt wurde durch u.A. die Diakoniestiftung „Menschen in Not“ finanziell unterstützt.