Gedanken zum Diakoniesonntag

Geschätzt fünf Millionen Menschen pflegen Angehörige. Sie leisten diese wertvolle Aufgabe tagein, tagaus oft über viele Jahre und gehen dabei selbst nicht selten an ihre Grenzen und über diese hinaus. Wer andere pflegt, braucht Ermutigung und eine Quelle, aus der neue Kraft geschöpft werden kann. Der Diakonie-Sonntag, den wir am 16.9. in vielen Gemeinden feiern, nimmt dieses Thema in den Blick. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Propheten Elia: Am Rande seiner Kraft erscheint ihm ein Engel und sagt: „Steh‘ auf und iss, du hast einen weiten Weg vor dir.“ Er ermutigt ihn, nicht aufzugeben, auch wenn die Kräfte nachlassen und öffnet ihm die Augen für die Fülle des Lebens. Er macht ihm Mut, seinen Auftrag nicht aus dem Blick zu verlieren und gestärkt weiter zu gehen. Diese Ermutigung brauchen insbesondere Menschen, die andere pflegen.

Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, einen Gottesdienst zu besuchen. Dieser kann – nicht nur am Diakoniesonntag - zu einer Quelle der Kraft werden. Zur Ruhe kommen, durchatmen und den Segen empfangen – dazu laden wir herzlich ein.

Ihr Horst Rühl

 

 

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