Impressionen vom #wärmespenden-Auftakt in der Teestube in Wiesbaden

Warum #wärmespenden?

2020 waren ca. 256.000 Menschen (Jahresgesamtzahl) in Deutschland ohne Wohnung. In Hessen gibt es seit 2022 eine landesweite Wohnungsnotfallstatistik. 12.110 Menschen wurden in diesem Jahr in den Unterkünften und Einrichtungen zur Übernachtung gezählt. Die Zahl derer, die gänzlich auf der Straße schlafen, wird auf 3.500 geschätzt. Der Frauenanteil ist in den letzten Jahren auf mittlerweile 27 Prozent angestiegen. Menschen über 60 Jahren sind mit knapp 10 Prozent in den Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe vertreten. Klar ist: Wer einmal seine Wohnung verloren hat, wird es schwer haben, wieder an bezahlbaren Wohnraum zu kommen.

Es zeigt sich, dass viele Menschen trotz regelhaftem Einkommen auf die Einrichtungen und Dienste der Wohnungsnotfallhilfe angewiesen sind. Dies ist unter anderem Ausdruck der zunehmend angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt in vielen hessischen Städten. Die Einkommen vieler Menschen sind nicht mehr ausreichend, um eigenen Wohnraum zu unterhalten.
Fehlender bezahlbarer Wohnraum verhindert für viele Menschen daher den Schritt heraus aus der Wohnungslosigkeit.

Leben retten
Im Winter 2020/2021 gab es in Hessen offiziell keine Kältetote. Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass auch im kommenden Winter niemand auf der Straße erfriert!
Verdopplung der Spenden heißt hier auch Verdopplung der Wirkung: Menschen werden mit den Schlafsäcken nicht nur vor dem Erfrieren geschützt, sondern auch der Kontakt zur professionellen Hilfe der Diakonie wird angebahnt und das Hilfesystem nähergebracht.

Miteinander helfen
Die Aktion hat mittlerweile zahlreiche prominente Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden. Seit Beginn der Aktion im Winter 2018/2019 konnten durch das Engagement der Hessinnen und Hessen und mehr als 800 Einzelspenden 2000 Schlafsäcke gekauft und an obdachlose Menschen in Hessen ausgegeben werden.

Mit freundlicher Unterstützung von