Unsere Verantwortung: Prävention, Intervention und Aufarbeitung
Der wirksame Schutz vor sexualisierter Gewalt ist ein Hauptanliegen der Diakonie Hessen. Wir bieten neben einer offiziellen Meldestelle direkte und vertrauensvolle Ansprechpersonen und wirken bei der Unterstützung Betroffener mit.
Was Sie auf dieser Seite finden
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Ansprechstelle für Betroffene
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Meldestelle für Fälle sexualisierter Gewalt
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Aktiv gegen sexualisierte Gewalt
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Prävention, Intervention und Aufarbeitung
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ForuM-Studie zur Aufarbeitung
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Ergebnisse der ForuM-Studie
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Informationen und Ergebnisse
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Unabhängige regionale Aufarbeitungskommission URAK
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Kontakt URAK Hessen
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Informationen zur URAK
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Kontakt Ansprechstelle
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Kontakt Meldestelle
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Aktuelles
Aktiv gegen sexualisierte Gewalt
Für die Gegenwart und Zukunft wurden Maßnahmen und Prozesse zur Prävention und Intervention etabliert, um sexualisierte Gewalt zu verhindern. Jeder Meldung von sexualisierter Gewalt wird nachgegangen. Die Diakonie Hessen und die beiden Evangelischen Kirchen - die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) - stehen darüber hinaus für die systematische Aufklärung und Nachverfolgung zurückliegender Taten und setzen umfassende Präventions- und Schutzmaßnahmen um. Sie unterstützen betroffene Personen und erkennen das erlittene Unrecht an, das diese erfahren haben.
Durch die Mitgliederversammlung der Diakonie Hessen wurde 2022 die Richtlinie der Diakonie Hessen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt beschlossen. Die Richtlinie beinhaltet Maßnahmen und Prozesse zur Prävention und Intervention. Hierzu gehören Anforderungen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und Maßnahmen zu deren Vermeidung (Prävention), Verfahrensweisen in Fällen, in denen sexualisierte Gewalt zu vermuten oder erfolgt ist (Intervention) sowie Hilfen für Betroffene von vorangegangenen Fällen sexualisierter Gewalt (Aufarbeitung).
Seit dem 01.01.2025 gelten für den Landesverband der Diakonie Hessen als unmittelbares Mitglied der Diakonie Deutschland die Regelungen der Rahmenbestimmung der Diakonie Deutschland zum Thema „Schutz vor und Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt“ und der dazugehörigen Handreichung (Stand: Dezember 2024).
Prävention, Intervention und Aufarbeitung
ForuM-Studie zur Aufarbeitung
Der Forschungsverbund „ForuM – Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland“ begann 2020 mit einer breit angelegten unabhängigen Studie zum Thema sexualisierte Gewalt. Untersucht wurden das Ausmaß und die Begünstigungsfaktoren sexualisierter Gewalt im Raum der evangelischen Kirche und Diakonie. Fokussiert wurde dabei auf minderjährige Betroffene im Zeitraum vom 01.01.1946-31.12.2020. Die Studie ForuM und ihre Ergebnisse wurden am 25.01.2024 im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.
In der ForuM-Studie kommen Betroffene erstmals selbst zu Wort. Wir nehmen die Aussagen aller Betroffenen sehr ernst und ermutigen sie, sich zu melden. Es ist unser kirchlich-diakonischer Auftrag, entschlossen und sorgfältig gegen sexualisierte Gewalt vorzugehen. Allen Fällen und Meldungen wird nachgegangen und sich unvoreingenommen um Aufklärung bemüht. Es gilt (Macht-)Strukturen aufzudecken, die sexualisierte Gewalt in Kirch und Diakonie ermöglichen.
Ergebnisse der ForuM-Studie
Beteiligungsforum der EKD
Das Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt in der EKD und Diakonie schafft einen bislang einzigartigen Rahmen für echte Mitwirkung von Betroffenen. In diesem Forum werden alle Themen rund um sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie gemeinsam von Betroffenen sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche und Diakonie beraten und weiterentwickelt.
Informationen und Ergebnisse
Unabhängige regionale Aufarbeitungskommission URAK
Seit dem 13.12.2023 liegt eine gemeinsame Erklärung zwischen EKD (Evangelische Kirche in Deutschland), der Diakonie Deutschland und der UBSKM (Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs) vor, die die Schaffung von unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommissionen vorsieht, um Fälle sexualisierter Gewalt transparent und unter Partizipation von Betroffenen aufzuarbeiten. Seit 2024 vertritt Andrea Thiemann als Vertreterin die Diakonie Hessen in der Regionale Aufarbeitungskommission im Verbund Hessen. Die Regionale Aufarbeitungskommission wird gemeinsam mit den beiden Landeskirchen EKHN und EKKW gebildet.
Kontakt URAK Hessen
Unabhängige Aufarbeitungskommission (URAK) Hessen
Geschäftsstelle
geschaeftsstelle@urak-hessen.deInformationen zur URAK
Kontakt Ansprechstelle
Pfarrer Uwe Seibel
Ansprechstelle für sexualisierte Gewalt in der Diakonie Hessen
ansprechstelle@diakonie-hessen.de 0561 10953305Kontakt Meldestelle
Pfarrerin Andrea Thiemann
Meldestelle für sexualisierte Gewalt in der Diakonie Hessen
meldestelle@diakonie-hessen.de 069 79476339