Auf einen Blick

Die Diakonie Hessen ist Mitglieder- und Trägerverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). 2013 aus der Fusion der beiden Diakonischen Werke von EKHN und EKKW hervorgegangen ist die Diakonie Hessen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden tätig.

Der Landesverband mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel ist Träger der regionalen Diakonischen Werke auf dem Gebiet der EKHN, des Evangelischen Fröbelseminars in Kassel und Korbach sowie der Evangelischen Freiwilligendienste in Kassel und Frankfurt.

Die Diakonie Hessen ist Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen (LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen), Teilen von Rheinland-Pfalz (LIGA Rheinland-Pfalz) und Thüringen (LIGA-Thüringen).

Wie sich der Landesverband organisiert

Die Organisation und Struktur der Diakonie Hessen regelt die Satzung. Sie zeigt die Ordnung des Vereins. Das Organigramm gibt Auskunft über die aktuelle Struktur des Landesverbandes und seine eigenen Betriebsstätten.

Der Landesverband wird von drei Organen verwaltet: der Mitgliederversammlung, dem Aufsichtsrat und dem Vorstand.

 

Wie sich unsere diakonische Arbeit finanziert

Die Diakonie Hessen arbeitet ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke. Finanziert werden die vielfältigen Angebote der Diakonie Hessen durch Beiträge der Mitglieder, Zuwendungen der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und von Kurhessen-Waldeck, Zuschüsse und Leistungsentgelte aus öffentlichen Kassen sowie durch Erträge aus Sammlungen, Spenden und Kollekten sowie eigenem Vermögen.

Die diakonische Arbeit finanziert sich sehr unterschiedlich und hängt von der jeweiligen Aufgabe ab: die Kranken- oder Altenpflege wird in der Regel etwa von den Kranken- und Pflegekassen finanziert. Die diakonischen Einrichtungen übernehmen zusammen mit anderen Institutionen bestimmte Aufgaben zum Wohl der Gesellschaft, weil der Staat nach dem Prinzip der Subsidiarität nicht für alle gesellschaftlichen Aufgaben zuständig sein sollte. Nach diesem so genannten Subsidiaritätsprinzip vergibt der Staat auch die Finanzierung sozialer Aufgaben zum Beispiel auf der Basis des Bundessozialhilfegesetzes an freie Träger. Allerdings werden selten die gesamten Kosten übernommen. Die Angebote der Diakonie benötigen daher auch Eigenmittel, etwa in Form von Kirchensteuern oder Spenden. Diese sind auch erforderlich für Investitionen oder Projekte. Erwirtschaftete Überschüsse werden daher wieder in die Einrichtung oder den Arbeitsbereich investiert. (Zum Transparenzbericht)