Diakonie und Kirche beim Christopher Street Day am 18.07.
Evangelische Community zeigt sich solidarisch und geht wieder mit einem gemeinsamen Truck in Frankfurt auf die Straße.
13.07.2026
„Glaube.Liebe.Laut.“
Unter diesem gemeinsamen Motto beteiligt sich die evangelische Community erneut am CSD in Frankfurt und geht mit einem Truck auf die Straße, wenn vom 16. bis 19. Juli in Frankfurt der Christopher Street Day gefeiert wird und viele aufstehen für Toleranz und Vielfalt, für Grundwerte und Solidarität mit der LGBTIQ+-Bewegung.
Höhepunkt ist die Demonstration am Samstag, 18. Juli, in der Frankfurter Innenstadt. Um 11 Uhr startet sie mit einer Kundgebung auf dem Römerberg. „Demokratie braucht keine Alternative“, lautet das Motto, das die Veranstaltenden für den 34. Frankfurter CSD gewählt haben. Es wird auch auf dem evangelischen Truck auftauchen, neben dem Motto der evangelischen Partner „Glaube.Liebe.Laut.“ Mit diesem Dreiklang wird zudem wie im vergangenen Jahr auf der Alten Nikolaikirche Flagge gezeigt.
Aus ersten Anfängen, lange Jahre war es maßgeblich die Evangelische Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung im Frankfurter Gallus, die mit großer Flagge und einer Vielzahl an Beteiligten beim Frankfurter CSD dabei war, ist in den vergangenen Jahren ein breites Bündnis geworden. Die Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach und die Diakonie Frankfurt und Offenbach sind gemeinsam mit der Regionalen Diakonie Hessen-Nassau, der Inneren Mission Frankfurt am Main, der Diakonie Hessen und den Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken dabei, wenn der Truck und eine Vielzahl Mitlaufender losziehen, um ein Zeichen für die Rechte aller Liebenden zu setzen, egal, wen sie lieben, in aller vielfältigen Geschlechtlichkeit.
Für Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender Diakonie Hessen, steht der CSD für Respekt, Solidarität und gesellschaftliches Miteinander: "Als Diakonie Hessen ist es uns wichtig, an der Seite von Menschen zu stehen, die Ausgrenzung und Diskriminierung erfahren. Wir treten ein für eine Gesellschaft, in der Vielfalt als Bereicherung verstanden wird und alle Menschen die gleichen Chancen auf Teilhabe und Anerkennung haben."
Ob Diakonie oder Kirchengemeinden, alle Beteiligten sind sich einig, „evangelisch“ steht für Offenheit, Toleranz und für Respekt allen Menschen gegenüber. Die beteiligten Organisationen treten ein für die Werte des Grundgesetzes und wollen deutlich machen, dass sie Orte sein möchten, an denen Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität willkommen sind und Wertschätzung erfahren.