Umgang mit der Energiekrise

Wie wir helfen

Die aktuelle Energiepreiskrise ist eine enorme Belastung, welche die Gesellschaft, die Privatpersonen, Unternehmen und die Sozialwirtschaft gleichermaßen betrifft. Die Menschen wissen nicht, ob sie ihre Strom- und Heizkosten weiter bezahlen können. Sie haben Angst davor, zu frieren und sich das Nötigste nicht mehr leisten zu können. Sind Firmen und Organisationen durch den Mangel und die Teuerung der Energiepreise in eine Schieflage geraten, droht den Menschen zudem noch die Arbeitslosigkeit und der Gesellschaft eine mangelhafte Versorgung.

Die Diakonie und evangelische Kirche sind auch in diesen schwierigen Zeiten für die Menschen da: mit der Aktion #wärmewinter öffnen sie Tür und Toren für die Menschen und laden die Menschen zu verschiedenen "Wärme"-Aktionen in der Region ein.

Mit der Aktion #wärmespenden sammeln wir auch in diesem Jahr Spenden für Menschen ein, die auf der Straße leben und denen es am Nötigsten fehlt. Sie erhalten von uns Schlafsäcke, Isomatten und weitere Soforthilfen. Ein weiteres Ziel von #wärmespenden ist die Prävention. Unsere Beratungsstellen zeigen den Menschen Wege auf, wie sie es vermeiden können, ihre Wohnung zu verlieren.  

Damit die Diakonie auch weiterhin für die Menschen da sein und ihr Angebot ausweiten kann, stellen die beiden evangelischen Kirchen in Hessen die Mehreinnahmen aus den Kirchensteuern für die Energiepreispauschale den diakonischen Einrichtungen zur Verfügung.

Gemeinsam sind wir für die Menschen da.  

 

Standpunkte

Diakonie Hessen setzt sich ein

Die Diakonie Hessen und ihre beiden evangelischen Kirchen setzen sich für ihre sozialen Einrichtungen und die von ihnen betreuten Menschen auch mit Stellungnahmen ein. Hier eine Auswahl an Pressemitteilungen und Stellungnahmen zur Energiekrise und ihren Auswirkungen für die soziale Arbeit und Menschen in Not. 

Pflegeeinrichtungen schützen

Soziale Einrichtungen, die nach Corona bereits stark belastet sind, können durch die massiven Preissteigerungen in Liquiditätsprobleme kommen, die sie nicht aus eigenen Mittel ausgleichen können. Dies kann zu Insolvenzen führen. Die Diakonie Hessen fordert die Politik dazu auf, einen Schutzschirm für Pflegeeinrichtungen einzurichten. Zur Pressemitteilung

Private Haushalte in Bedrängnis

Diakonie Hessen warnt vor einem Preisschock bei Energie und Lebensmittel und fordert die Politik auf, der wachsenden Armut mit zielgerichteten Maßnahmen entschieden gegenzusteuern. Zur Pressemitteilung

Evangelische Kirchen in Hessen: Mehreinnahmen aus Kirchensteuerplus kommt Betroffenen zugute

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) beschließen, die Mehreinnahmen aus der Energie-Pauschale den regionalen Diakonischen Werken zur Verfügung zu stellen. 

 

 

Sparschwein, kleiner Einkaufswagen, Spielhäuser, Glühbirne ein Pfeil nach oben symbolisch für die Preissteigerungen

Aktion

#wärmewinter: Für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Unter dem Motto #wärmewinter öffnen die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland in diesem Herbst und Winter ihre Türen und schaffen in ganz Deutschland wärmende Orte. Betroffene erhalten hier Hilfe und können sich über ihre Rechte informieren. Außerdem soll die Aktion auf die vielen bereits bestehenden Angebote von Diakonie und Kirche hinweisen, darunter zum Beispiel die Allgemeine Sozialberatung oder die Schuldnerberatung. Mit der gemeinsamen Kampagne setzen Diakonie und Kirche ein Zeichen gegen soziale Kälte und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Aktion richtet sich an alle diakonischen und evangelischen Einrichtungen und zeigt den Menschen, die unter der aktuellen Belastung durch die Energiekrise besonders leiden, Wege zur Hilfe auf. 

Zur Aktion #wärmewinter (Diakonie Deutschland)

Sparschwein mit Schal auf einer Heizung