Unsere Verantwortung: Prävention, Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung
Wirksamer Schutz vor sexualisierter Gewalt ist ein Hauptanliegen der Diakonie Hessen. Wir bieten neben einer offiziellen Meldestelle für Vorfälle direkte Ansprechpersonen für die sofortige und vertrauensvolle Hilfe von Betroffenen.
Schutz vor sexualisierter Gewalt
Empathisch. Transparent. Vertrauensvoll. Auf dieser Seite finden Sie schnelle Hilfe, die richtigen Ansprechpersonen und einen kompakten Überblick. Wenn Sie von sexualisierter Gewalt betroffen sind – unabhängig davon, wie lange die Ereignisse zurückliegen – erhalten Sie hier leicht zugängliche, vertrauliche Unterstützung durch unsere Ansprechstelle. Weitere Informationen und Unterstützungsangebote finden Sie unter „Soforthilfe und Betroffene".
Für Mitarbeitende und Personen in Leitungsfunktionen
Bei Verdacht oder in (Verdachts‑)Fällen: Melden Sie den Sachverhalt über die vorgesehenen kirchlich‑diakonischen Wege. Für Einrichtungen der Diakonie Hessen steht die Meldestelle als fachliche Unterstützung für Intervention und Aufarbeitung zur Verfügung. Detaillierte Handlungswege, Checklisten und Präventionsbausteine finden Sie auf der Unterseite „Mitarbeitende und Leitung“.
Unser Ansatz: PIAA – Prävention, Intervention, Aufarbeitung und Anerkennung
• Prävention: Verbindliche Schutzkonzepte, Qualifizierung, Risikoanalysen und eine Kultur des Hinsehens.
• Intervention: Klare Verfahren zur strukturierten Klärung und zum Schutz Betroffener.
• Aufarbeitung: Unabhängige, transparente Aufarbeitung zurückliegender Fälle mit Beteiligung Betroffener.
• Anerkennung: Konsequente Umsetzung von Anerkennungsleistungen nach einheitlichen Standards für Betroffene im Verbund mit EKKW und EKHN.
Unabhängige Aufarbeitung und ForuM-Studie
Die Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommissionen (URAK) arbeiten nach einheitlichen Kriterien von EKD, Diakonie und UBSKM. Sie erheben Fälle, analysieren Strukturen und geben Empfehlungen. Seit 2024 vertritt Andrea Thiemann die Diakonie Hessen in der Regionalen Aufarbeitungskommission. Hintergrund liefert u. a. die ForuM‑Studie (2024) für das Ausmaß und die Begünstigungsfaktoren sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie.
FAQ (Auszug)
Q: Was ist sexualisierte Gewalt?
A: Sexualisierte Gewalt meint sexuell motivierte Grenzverletzungen und Übergriffe – bis hin zu Straftaten – häufig unter Ausnutzung von Macht‑/Autoritätsverhältnissen.
Q: An wen wende ich mich zuerst?
A: Nutzen Sie die Ansprech- oder Meldestelle der Diakonie Hessen, das Hilfeportal .help (UBSKM) oder die regionalen Fachstellen (EKHN/EKKW) - auf Wunsch auch anonym.
Q: Wie melde ich als Mitarbeitende*r?
A: Nutzen Sie die vorgesehenen kirchlich‑diakonischen Meldewege; Unterstützung bietet die Meldestelle der Diakonie Hessen.
Q: Wie läuft die Aufarbeitung?
A: Unabhängig über die URAK nach einheitlichen Standards; Details auf der Unterseite „Aufarbeitung und Anerkennung“.
Kontakt Ansprechstelle
Pfarrer Uwe Seibel
Ansprechstelle für sexualisierte Gewalt in der Diakonie Hessen
ansprechstelle@diakonie-hessen.de 0561 10953305Kontakt Meldestelle
Pfarrerin Andrea Thiemann
Meldestelle für sexualisierte Gewalt in der Diakonie Hessen
meldestelle@diakonie-hessen.de 069 79476339Kontakt URAK Hessen
Unabhängige Aufarbeitungskommission (URAK) Hessen
Geschäftsstelle
geschaeftsstelle@urak-hessen.de