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Wohnungslosigkeit

Die Einkommen vieler Menschen reichen nicht mehr aus, um eigenen Wohnraum zu unterhalten. Gleichzeitig verhindert mangelnder bezahlbarer Wohnraum für viele den Schritt zurück in eine eigene Wohnung.

Mehr als ein Dach über dem Kopf

Obdachloser schläft mit seinem Hund am Straßenrand

Für Hessen weist die landesweite Statistik (Erfassung der „untergebrachten Personen“) 27.785 Menschen als wohnungslos aus. Mit Hilfe einer Begleitstudie konnten wir ermitteln, dass ca. 1700 Menchen gänzlich auf der Straße leben, 1400 Personen sind verdeckt wohnungslos. Das bedeutet, sie übernachten bei verschiedenen bekannten Personen, in Gartenhütten oder Kellerräumen und Garagen. 

Meist ist es wirtschaftliche Not, verbunden mit schwierigen persönlichen Lebensumständen, die Menschen auf die Straße treibt. Neben der materiellen, gesundheitlichen und psychischen Not leiden sie auch unter Ausgrenzung und Isolation. 

Klar ist: Wer einmal seine Wohnung verloren hat, wird es schwer haben, wieder an bezahlbaren Wohnraum zu kommen. Es zeigt sich, dass viele Menschen trotz regelhaftem Einkommen auf die Einrichtungen und Dienste der Wohnungsnotfallhilfe angewiesen sind. Dies ist unter anderem Ausdruck der zunehmend angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt in vielen hessischen Städten.

Die Einkommen vieler Menschen sind nicht mehr ausreichend, um eigenen Wohnraum zu unterhalten. Fehlender bezahlbarer Wohnraum verhindert für viele Menschen daher den Schritt heraus aus der Wohnungslosigkeit.

FAQ - Fragen und Antworten

Rund um die Situation der Menschen, die auf der Straße leben

Unsere Vorschläge an die Landespolitik

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(Stand 2026)

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